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    Partieformular wählen und ausfüllen: 60, 80 Züge und für Kinder

    Welches Partieformular zu Verein, Langpartie, Jugend und Schnellschach passt, was in den Kopf gehört und wie du es ausfüllst und sauber druckst.

    ScanChess

    9 Min. Lesezeit

    Auf dieser Seite7
    1. 1Welches Layout du wählen solltest
    2. 2Was in Kopf und Fußzeile gehört
    3. 3Drucken für Verein & Turnier: Papier- und Druckereinstellungen
    4. 4So druckst du ein Partieformular als PDF
    5. 5Was wir bei unserem Test gesehen haben
    6. 6Die Züge eintragen
    7. 7Nach der Partie

    Um sofort ein turnierfertiges Partieformular als PDF zu drucken, öffne den kostenlosen Generator für druckbare Partieformulare, wähle dein Layout – „Standard, 60 Züge“ für offizielle Vereinsspiele, „Klassisch, 80 Züge“ für längere Partien, „Jugend, 40 Züge“ mit großen Zeilen für Kinder und Anfänger oder „Schnellschach 2-in-1“ für zwei 30-Züge-Partien auf einer Seite mit Schnittlinie – und wähle Formular drucken (oder als PDF speichern). Wenn du das Druckziel deines Browsers auf Als PDF speichern einstellst, erhältst du ein sauberes Vektordokument, das für A4 und US Letter kalibriert ist – ganz ohne Registrierung.

    Turnierorganisatoren, die Vereinsabende ausstatten, Schiedsrichter, die gewertete Open leiten, und Spieler, die ihre Partien archivieren, benötigen verlässliche Partieformulare. Ein schlecht gestaltetes Formular führt sofort zu Problemen: fehlende Zeilen in einem Endspiel über 70 Züge, zu enge Kästchen für Kinderhandschriften oder Seitenränder, die auf ein zweites Blatt überlappen. Im Folgenden findest du die physischen Layout-Spezifikationen, Druckrichtlinien sowie Schritte zum Notieren und Digitalisieren deiner Partien. Was nach dem Ausdrucken in welches Feld gehört, erklärt der Artikel wie man ein Partieformular ausfüllt.

    Welches Layout du wählen solltest

    Der Generator bietet vier Layouts, die so konzipiert sind, dass sie vollständig auf eine einzelne Druckseite passen:

    LayoutZugkapazitätRasterstrukturZeilenhöheRänder & PapierEmpfohlene Verwendung
    Standard, 60 Züge60 Züge2 Spalten × 30 Zeilen24 px (~6,35 mm)6 mm vert. / 8 mm horiz. (A4 / Letter)Wochenend-Opens (Schweizer System), gewertete Vereinspartien, Mannschaftskämpfe
    Klassisch, 80 Züge80 Züge2 Spalten × 40 Zeilen18 px (~4,76 mm)6 mm vert. / 8 mm horiz. (A4 / Letter)FIDE-Klassik-Meisterschaften, lange Endspiele, Bedenkzeiten von 90+ Min.
    Jugend, 40 Züge40 Züge2 Spalten × 20 Zeilen34 px (~9,0 mm)6 mm vert. / 8 mm horiz. (A4 / Letter)Schulschachturniere, Jugendgruppen, Kinder, die mit Bleistift schreiben
    Schnellschach 2-in-12 × 30 Züge2 übereinanderliegende Blöcke à 15 Zeilen22 px (~5,8 mm)6 mm vert. / 8 mm horiz. (A4 / Letter)Schnellschachturniere (15–25 Min.), Vereinsabende, Papiereinsparung
    Standard 60-Move Sheet                      Rapid 2-in-1 Sheet (Cut Line)
    +--------------------------------------+   +--------------------------------------+
    | EVENT: ________  RD: __  DATE: _____ |   | GAME 1: RD __  WHITE: ___  BLACK: ___|
    | WHITE: _________  BLACK: ___________ |   | 1. e4 e5 ... 15. | 16. ... 30.       |
    |----+------------+----+---------------|   | RESULT: 1-0 / 0-1 / ½-½  SIGN: ______ |
    | 1  | e4  | e5   | 31 | Rxe5  | fxe5  |   |- - - - - - - - [ Cut Here ] - - - - -|
    | 2  | Nf3 | Nc6  | 32 | Qd3   | Kf7   |   | GAME 2: RD __  WHITE: ___  BLACK: ___|
    | ...| ... | ...  | ...| ...   | ...   |   | 1. d4 Nf6 ... 15.| 16. ... 30.       |
    | 30 | Rd1 | Qe7  | 60 | ...   | ...   |   | RESULT: 1-0 / 0-1 / ½-½  SIGN: ______ |
    +--------------------------------------+   +--------------------------------------+
    | RESULT: [ 1-0 ] [ 0-1 ] [ ½-½ ] SIGN |   (Yields two standalone rapid sheets)
    +--------------------------------------+
    

    60 Züge: das Standard-Turnierformular

    Das Layout Standard, 60 Züge (gekennzeichnet als „FIDE-Standard“, „2 Spalten, Turnierformat“) bietet zwei Spalten mit 30 nummerierten Zeilen, wobei jede Zeile in Felder für Weiß und Schwarz unterteilt ist. Sechzig Züge reichen für die meisten Partien aus; längere Partien erfordern das 80-Züge-Layout oder ein zweites Blatt. Dabei bleibt eine Zeilenhöhe von 24 px (~6,35 mm) für eine gut lesbare Handschrift mit Kugelschreiber erhalten. Der Kopf enthält Turnier, Runde, Tisch (Brett), Datum, Spielernamen und Wertungszahlen, während die Fußzeile Optionen zum Ankreuzen des Ergebnisses (1-0, 0-1, ½-½), Unterschriftenzeilen und einen QR-Code bietet.

    80 Züge: für lange klassische Partien

    Das Layout Klassisch, 80 Züge („Für lange Partien“) bringt zwei Spalten mit je 40 Zeilen auf einer Seite unter, indem die Zeilenhöhe auf 18 px (~4,76 mm) reduziert und der Innenabstand des Kopfbereichs komprimiert wird. Klassische Bedenkzeiten mit Zeitzuschlag (wie etwa 90 Minuten plus 30 Sekunden pro Zug) führen häufig zu theoretischen Endspielen, die über den 60. Zug hinausgehen. Dieses Layout hält lange Partien auf einem einzigen physischen Blatt und vermeidet lose Fortsetzungsblätter, die von Schiedsrichtern leicht verlegt werden können.

    40 Züge mit großen Zeilen: für Kinder und Einsteiger

    Das Layout Jugend, 40 Züge (gekennzeichnet als „Kinder & Einsteiger“, „Große Zeilen, leichter zu beschreiben“) wurde für junge Schulschachspieler entwickelt, die mit Bleistift schreiben. Diese Vorlage bietet Platz für 40 Züge über zwei Spalten mit je 20 Zeilen, mit einer vergrößerten Zeilenhöhe von 34 px (~9,0 mm) und einer 32 px breiten Spalte für die Zugnummern, überschrieben mit „40 Züge · Große Felder“. Der großzügige Abstand verhindert, dass die Notation in benachbarte Zeilen überlappt oder in angrenzende Spalten gerät. Für Anfängerkurse, die das Notieren lernen, lässt sich dies ideal mit unserem Leitfaden Wie man ein Partieformular liest kombinieren.

    Zwei Schnellpartien auf einer Seite

    Das Layout Schnellschach 2-in-1 („Zwei Formulare à 30 Züge“, „2 Partien auf 1 Seite mit Schnittlinie“) druckt zwei unabhängige 30-Züge-Partieformulare auf eine Papierseite, getrennt durch eine mittige gestrichelte Schnittlinie („✂ Hier abschneiden“). Eine Schnellschachpartie mit 15 oder 25 Minuten benötigt selten eine ganze Seite; jeder Abschnitt behält seinen eigenen Turnierkopf, sein Zugraster, seine Ergebnisfelder und seine Unterschriftenzeile, wodurch sich der Papierverbrauch an Vereinsabenden mit mehreren Runden halbiert.

    Was in Kopf und Fußzeile gehört

    Fülle den Kopf aus, bevor die Uhr gestartet wird:

    • Turnier & Datum: Weist das Turnier und das Ablagedatum aus.
    • Runde & Tisch: Stimmt mit der Paarungsliste überein, sodass Schiedsrichter die Brettzuordnungen überprüfen können.
    • Namen von Weiß & Schwarz: Klärt die Farbverteilung und enthält die aktuellen Wertungszahlen.
    • Ergebnis & Unterschriften: Gemäß Artikel 8.7 der FIDE-Schachregeln müssen beide Spieler nach dem Eintragen des vereinbarten Ergebnisses (1-0, 0-1 oder ½-½) beide Partieformulare unterschreiben. Die Unterschrift bestätigt das offizielle Ergebnis.

    Tipp für Ausrichter: Gib im Generator für druckbare Partieformulare Turniername, Datum, Runde, Tischnummer, Verein oder Ausrichter sowie Spielernamen in die optionalen Vorausfüllfelder ein, um sie direkt auf jedes Formular zu drucken – so bleiben leere Linien nur dort, wo sie wirklich benötigt werden.

    Drucken für Verein & Turnier: Papier- und Druckereinstellungen

    Beim Drucken größerer Mengen für ein Turnier oder den Vereinsbedarf:

    • Papierstärke (mindestens 80 g/m²): Standard-Kopierpapier mit 80 g/m² (oder 20–24 lb Bond für US Letter) wird gegenüber dünnem 70-g/m²-Papier dringend empfohlen. Der Druck von Kugelschreibern und Gelschreibern drückt bei leichtem Papier leicht durch, was die Rückseite unleserlich macht und die Überprüfung durch Schiedsrichter oder das Scannen per Kamera beeinträchtigt.
    • Hintergrundgrafiken und Monochrom-Laserdrucker: Der Generator verwendet dezent schattierte Füllungen für die Spaltenköpfe. Auf scharfen Laserdruckern oder beim PDF-Export sollte die Option Hintergrundgrafiken aktiviert bleiben. Bei einfachen Monochrom-Laserdruckern, bei denen der Tonersparmodus dunkle, gesprenkelte Graubalken druckt, deaktiviere Hintergrundgrafiken, um rein weiße Zellen mit gestochen scharfen schwarzen Rändern zu drucken – das gewährleistet hohen Kontrast für die Handschrift und die automatische OCR-Erkennung.
    • Ränder und Skalierung: Die Vorlage bindet @page-Druckformate mit 6 mm vertikalen und 8 mm horizontalen Rändern ein. Stelle die Druckränder im Browser auf Standard oder Keine und die Skalierung auf 100%. Das manuelle Hinzufügen von Rändern im Browser kann die Fußzeile mit den Unterschriften auf eine unerwünschte zweite Seite verschieben.

    So druckst du ein Partieformular als PDF

    1. Öffne den Generator für druckbare Partieformulare und klicke auf dein bevorzugtes Layout.
    2. Wähle A4 (210 × 297 mm) oder US Letter (8,5 × 11 in).
    3. Trage optional Verein oder Ausrichter, Turniername, Datum, Runde, Tischnummer und Spielernamen in die Vorausfüllfelder ein, um die Live-Vorschau zu aktualisieren.
    4. Klicke auf Formular drucken (oder als PDF speichern) (oder drücke Strg+P / Cmd+P).
    5. Wähle im Auswahlmenü für das Druckziel Als PDF speichern, um die Datei digital zu archivieren (wobei Hintergrundgrafiken aktiviert bleibt), oder wähle deinen physischen Drucker aus.

    Von uns getestet

    Was wir bei unserem Test gesehen haben

    Wir haben das Tool für druckbare Partieformulare am 30. September 2026 im abgemeldeten Zustand aufgerufen. Die vier oben beschriebenen Layouts befinden sich in einer Reihe ganz oben, mit einem Umschalter für das Papierformat A4 / US Letter neben den Vorausfüllfeldern.

    Layouts und Vorausfüllfelder des Tools für druckbare Partieformulare

    Optionale Vorausfüllfelder ermöglichen es, vor dem Drucken Angaben hinzuzufügen: Verein oder Ausrichter, Turniername, Datum, Runde, Brett sowie die Namen von Weiß und Schwarz. Die primäre Aktionsschaltfläche lautet „Formular drucken (oder als PDF speichern)“. Ein auf der Seite angezeigter Tipp empfiehlt, im Druckdialog des Browsers als Ziel „Als PDF speichern“ auszuwählen und „Hintergrundgrafiken“ aktiviert zu lassen.

    Vorschau des druckbaren Formulars „Jugend, 40 Züge“ mit vorausgefülltem Kopf

    In unserem Test haben wir als Turnier "Paris Opera House", als Datum "1858", für Weiß "Morphy, Paul" und für Schwarz "Duke of Brunswick & Count Isouard" vorausgefüllt und „Jugend, 40 Züge“ ausgewählt. Die Live-Druckvorschau übernahm diese Angaben in das Kopfzeilenraster (Turnier, Runde, Brett, Datum, Weiß, Wertung, Schwarz, Wertung). Das Junior-Raster zeigte zwei Spalten mit je 20 Zeilen (nummeriert von 1–20 und 21–40), überschrieben mit „40 Züge · Große Felder“. Am unteren Rand bot die Fußzeile Kontrollkästchen für das Ergebnis ([1-0], [0-1] und [½-½]), Unterschriftenzeilen für Weiß und Schwarz sowie einen QR-Code mit dem Hinweis „⚡ Dieses Formular nach der Partie digitalisieren“.

    In unserem öffentlichen Test las der Scanner auf 3 Partieformularen in algebraischer Standardnotation (davon 2 gedruckte Testformulare) 141 von 143 Zügen auf Anhieb richtig und erfand auf leeren Formularen keine Züge.

    Jeden Zug des Tests ansehen

    Die Züge eintragen

    Schreibe einen Zug pro Feld in algebraischer Notation (Weiß in die linke Spalte, Schwarz in die rechte):

    • Zuerst ziehen, danach schreiben: Gemäß Artikel 8.1.1 der FIDE-Schachregeln musst du deinen Zug auf dem Brett ausführen, bevor du ihn aufschreibst. Das Vorschreiben von Zügen ist verboten (außer bei der Beantragung eines Remis gemäß Artikel 9.2 oder 9.3).
    • Ausnahme bei Zeitnot: Gemäß Artikel 8.4 darfst du das Mitschreiben der Züge einstellen, wenn du weniger als 5 Minuten auf der Uhr hast und kein Zeitzuschlag von 30 Sekunden oder mehr pro Zug gewährt wird, bis die Zeitkontrolle erreicht ist.
    • Leitfäden zur Notation: Siehe Wie man ein Partieformular ausfüllt für die Schreibpraxis, Schachnotation erklärt für Symbole sowie die FIDE-Regeln zum Partieformular und die USCF-Regeln zum Partieformular für die reglementarischen Anforderungen.

    Nach der Partie

    Physische Partieformulare gehen leicht verloren oder werden nach der Runde von Schiedsrichtern eingesammelt. Das manuelle Abtippen der Notation in digitale Datenbanken ist mühsam und fehleranfällig. Ein flach und gut ausgeleuchtetes Foto deines ausgefüllten Formulars (JPG, PNG oder WebP) kann bei ScanChess hochgeladen werden. ScanChess erkennt handschriftliche Notation, prüft die Regelkonformität der Züge auf einem interaktiven Brett und exportiert eine saubere PGN-Datei zum Analysieren oder Teilen. Für Vereine und Schiedsrichter, die ganze Runden verwalten, bietet die Archivierung von Turnier-Partieformularen einen optimierten Batch-Workflow, während der PGN-zu-PDF-Konverter druckbare Diagramme und Partiezusammenfassungen aus fertigen PGN-Dateien erstellen kann.

    Tools in diesem Artikel

    Mach aus deinem Formular in Sekunden ein PGN

    Lade ein Foto hoch und lass ScanChess die Übertragung erledigen.

    Partieformular scannen

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